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Die beiden wichtigsten Materialien für den Bau von Schlauchbooten sind PVC und Hypalon, daneben gibt es aber auch PU (Polyurethan).
Wenn Sie den Hersteller Ihres Schlauchboots kennen, kann das ein guter Hinweis auf das verwendete Material sein, auch wenn manche Marken nicht nur ein Material verwenden. Die Playtime-Modelle von Ribeye sind beispielsweise in der Regel aus PVC, während ihre größeren Boote und die neuere A-Serie aus Hypalon bestehen. Sogar manche kleinen SIBs gibt es sowohl in PVC- als auch in Hypalon-Ausführung. Werfen Sie einen Blick in unsere Anleitung für eine nicht abschließende Liste an Herstellern.
Der Lösungsmitteltest ist ein guter Indikator. Wenn Sie eine kleine Menge MEK- oder Acetonlösungsmittel auf eine unauffällige Stelle des Schlauchstoffs auftragen, wird PVC klebrig, während Hypalon dies nicht tut.
Auch die Rückseite des Stoffs liefert einen weiteren Hinweis. Hypalon ist auf der Rückseite meist dunkelgrau, während PVC auf beiden Seiten dieselbe Farbe hat (auch wenn eine Seite oft glänzender ist). PU kann auf beiden Seiten dieselbe Farbe haben oder zwei völlig unterschiedliche Farben wie Grau und Gelb, Grau und Orange oder Schwarz und Blau.


Oft hören wir: „Ich sehe ein Gewebe, also muss es Hypalon sein" – das stimmt aber nicht. Sowohl PVC als auch Hypalon haben eine Gewebeschicht.
Wenn die Schläuche geschweißt sind, können Sie Hypalon ausschließen, denn nur PVC und PU lassen sich schweißen – Hypalon wird immer verklebt.
Wenn man sich an die Materialien gewöhnt hat, lassen sie sich auch anhand der Oberflächenstruktur unterscheiden – deshalb bitten wir häufig um ein wirklich nahes Foto des Stoffs.